2-Säulen-Hebebühne
2-Säulen-Hebebühnen: das Arbeitspferd der Kfz-Werkstatt
Die 2-Säulen-Hebebühne ist in den meisten Werkstätten die meistgenutzte Bühne, weil sie den Unterboden komplett frei zugänglich macht. Das Fahrzeug wird über vier Tragarme an den Aufnahmepunkten des Schwellers angehoben, die Räder hängen frei – ideal für Bremsen-, Auspuff-, Getriebe- und Fahrwerksarbeiten sowie für die allgemeine Inspektion. Gegenüber einer Scherenbühne braucht der 2-Säuler weniger Stellfläche bei vergleichbarer Hubhöhe, stellt dafür aber höhere Anforderungen an Boden und Deckenhöhe.
Tragkraft richtig wählen
Für klassische Pkw-Werkstätten ist die Klasse 4.000 kg der Standard und deckt vom Kleinwagen bis zur oberen Mittelklasse alles ab. Wer regelmäßig Transporter, Wohnmobile oder schwere SUV hebt, sollte zu 5.000–5.500 kg greifen. Faustregel: lieber eine Klasse größer wählen, als die Bühne dauerhaft am Limit zu fahren.
230 V oder 400 V?
230-V-Modelle laufen an einer gewöhnlichen Steckdose und sind dort sinnvoll, wo kein Drehstrom vorhanden ist. Für den professionellen Dauereinsatz ist 400 V (Drehstrom) die bessere Wahl – höhere Hubgeschwindigkeit und mehr Reserven bei voller Tragkraft.
Fundament und Sicherheit
2-Säulen-Bühnen werden mit Schwerlastankern fest im Boden verankert; üblich ist ein bewehrter Betonboden (Herstellerstatik beachten). Moderne Bühnen verfügen über mechanische Sicherheitsklinken, Tragarm-Arretierung, Überlastschutz und Endabschaltung – die Basis für eine dokumentierte, prüffähige Bühne (die wiederkehrende UVV-Prüfung übernimmt unser Partner VRV Werkstattausrüstung).
Fehlt der feste Boden oder soll die Bühne flexibel bleiben? Vergleichen Sie mit unseren Scheren-Hebebühnen. Wir beraten Sie herstellerunabhängig bei der Auswahl.